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Der Dom


Der Dom ist ein Berg der Alpen, im Schweizer Kanton Wallis gelegen.
Er gehört zur sogenannten Mischabellgruppe, eine weithin sichtbare Bergkette, deren höchster Gipfel er ist. Mit einer Höhe von 4.545 Meter über dem Meeresspiegel ist er der zweithöchste Berg der Schweiz, beziehungsweise der höchste Berg der Schweiz, welcher sich komplett auf eidgenössischen Gebiet befindet.

 

Die 4.634 Meter hohe Dufourspitze liegt an der Grenze zu Italien, auch wenn der höchste Punkt dieses Berges auf Schweizer Territorium liegt.
Seinen Namen erhielt dieses Bergmassiv im 19. Jahrhundert, als der Domherr der nahegelegenen Stadt Sitten (Sion) diesen gewaltigen Gebirgszug immer wieder als Dom bezeichnete. Ihm zu Ehren wurde deshalb einige Zeit später der höchste Gipfel der Mischabellgruppe Dom genannt.

 

 


Der stark vergletscherte Höhenzug der Mischabellgruppe wurde erstmals im Jahre 1858 von einer schweizerisch-britischen Seilschaft durchquert. Dabei wurde auch der Dom erstmalig bestiegen. Der Hauptgletscher des Doms ist der etwa vier Kilometer lange und ca. 500 Meter breite Hohberggletscher. Er ist ein sehr beliebtes Wandergebiet und das Ziel vieler geführter Gletscherwanderungen. Zahlreiche Bäche und Flüsschen entspringen seiner mächtigen, langsam talwärts rollenden Zunge.


Die Besteigung des Gipfels ist nur für geübtere Alpinisten geeignet.
Ausgangspunkt ist hierbei zumeist das etwa 400 Einwohner zählende Dorf Randa. Dieser malerische Bergort im teilweise noch sehr gut erhaltenen Walliser Baustil, besitzt neben einigen Wohnhäusern, Geschäften, Hotels und Pensionen auch eine sehr sehenswerte alte Dorfkirche. Sie wurde im 18. Jahrhundert im barocken Baustil errichtet und besitzt einen wunderschönen barocken Hochaltar in ihren Inneren. Die Lage des Ortes inmitten der grandiosen Walliser Bergwelt habe es zu einen kleinen Feriendorf gemacht.


Des Weiteren dient der Ort auch als Ausgangsbasis für Ausflüge in das berühmte Zermatt. Diese Gemeinde liegt direkt am Fuße des wohl berühmtesten Schweizer Berges: Dem Matterhorn.


Vom etwa 1.400 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Randa führen Wanderwege, in größerer Höhe auch gesicherte Bergsteige schließlich zur Domhütte. Diese, in über 2.900 Meter Höhe gelegene Schutzhütte des schweizerischen Alpenvereins, ist die letzte Station vor dem Aufstieg auf den Gipfel des Viertausenders. Sie ist im Sommer bewirtschaftet und bietet im Winter bzw. der übrigen zeit des Jahres den Bergsteigern einen Ruheraum.

 

 


Von dieser Hütte kann der Dom über den Festigletscher und dem Festijoch erklommen werden. Eine andere Möglichkeit ist auch über den Hohberggletscher, der jedoch gerade im Frühjahr und im Sommer wegen den vielen Gletscherspalten letzten Endes gefährlicher ist.


Ebenfalls von Randa kann die in über 2.200 Meter Höhe gelegene Europahütte erreicht werden. Diese ist allerdings nur im Sommer bewirtschaftet und besitzt keinen Winterruheraum.
Sie liegt direkt an der Kreuzung des sogenannten Europaweges und des Weges zur Domhütte.


Auch als Wintersportgebiet sind einige Teile des Mischabellmassivs freigegeben. Viele Skilifte führen auf zahllose Skipisten und in den höheren Gletscherregionen ist fast ganzjährig Wintersport möglich.

 

 


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