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Die Dufourspitze

 


Der höchste Gipfel der Schweiz ist die Dufourspitze mit 4634 Metern über dem Meeresspiegel. Früher einmal trug der Gipfel den Namen Gornerhorn, aber um den Schweizer General Guillaume Henri Dufour zu ehren, wurde er umbenannt. Der General war für die erste, ganz genaue Landkarte der Schweiz verantwortlich. Auch diese Karte wurde nach ihm benannt. Eigentlich müsste man sogar sagen, dass die Dufourspitze zweimal umbenannt wurde, denn bevor sie ihren Namen Gornerhorn erhielt, hieß der Gipfel einfach nur Höchste Spitze.


Die Dufourspitze gehört zum Monte Rosa Massiv. Dieses ist ein weites Gebirgsmassiv, was sich in den Walliser Alpen befindet, direkt an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Etwa 160 Meter von der Grenze entfernt befindet sich die Dufourspitze. Die Spitze und das Monte Rosa Massiv werden jedoch üblicherweise als Grenzgebirge angesehen, so dass eigentlich der höchste Berg, der komplett auf Schweizer Gebiet liegt, der Dom ist. Er ist ebenfalls in den Walliser Alpen zu finden.

 

 


Am 01. August des Jahres 1855 wurde die Dufourspitze das erste Mal bestiegen. Charles Hudson war derjenige, der die Seilschaft leitete. Insgesamt waren es vier Engländer, die den Gipfel bestiegen, sie wurden von Schweizern Zumtaugwald und Lauener angeleitet. Als klassische Route zur Besteigung der Spitze gilt heute der Weg über die östliche Flanke des Berges.

 

Sie wurde das erste Mal im Jahr 1872 genutzt. Auch damals waren es Engländer, die den Weg nahmen, außerdem noch ein Österreicher (Spechtenhauser), der Italiener Oberto und ein Schweizer (Imseng). Es gibt einen typischen Ausgangspunkt für die Besteigung des Berges von der Schweiz aus. Es handelt sich dabei um die Monte Rosa Hütte, die in 2795 Metern Höhe liegt.

 

Die Hütte ist von Mitte März bis Mitte September geöffnet, damit Kletterfreunde hier Rast machen können. Es ist aber generell nicht zu empfehlen, solche Klettertouren ohne einen Führer zu machen. Denn die Route ist sehr anspruchsvoll, auch wenn sie unter Profis als nicht schwer bezeichnet wird. Es sind aber genaue Kenntnisse des Kletterns in Gletschern nötig, außerdem muss der Kletterer in der Lage sein, die Witterungsverhältnisse richtig einzuschätzen. Nur allzu leicht kann er

sonst in Bedrängnis geraten, wenn das Wetter plötzlich umschlägt.


Neben den Klettertouren besteht auch die Möglichkeit, die Dufourspitze mit den Skiern zu erkunden. Dazu werden sogar komplette Skitouren angeboten. Am Fuße der Dufourspitze befindet sich zudem der Wintersportort Zermatt, in dem sowohl Könner als auch Anfänger der verschiedenen Wintersportarten ideale Bedingungen finden. Es gibt einige Abfahrten und natürlich ist der Skilanglauf möglich.

 

Rodelbahnen und Snow Parks für Snowboarder runden das Angebot ab. Auch Familien mit Kindern können hier ihren Urlaub verbringen, denn auch für die Kleinen gibt es ausreichend Angebote der Beschäftigung und für die Betreuung.

 

 

 

Wer sich auf zwei Brettern eher nicht so wohl fühlt, der kann auch an geführten Touren zu Fuß teilnehmen. Diese werden im Winter aber nicht bis auf die Dufourspitze geführt, da es sich dabei, wie schon gesagt, um eine recht anspruchsvolle und in dieser Höhe auch sehr anstrengende Tour handeln würde.

 

Es werden daher meist nur mehrstündige Schneewanderungen angeboten, bei denen ein Teil des Berges bestiegen wird. Oft wird auch die Monte Rosa Hütte als Wendepunkt genutzt. Hier kann sich der Urlauber mit etwas weniger Kondition auch erst einmal eine Weile ausruhen, ehe er den Abstieg angeht.


Die Dufourspitze ist also besonders für die Urlauber geeignet, die im Urlaub die sportliche Herausforderung suchen, dabei aber eine wunderschöne Landschaft genießen möchten. Unter Wintersportlern gelten die Umgebung der Dufourspitze und die Abfahrten, die sich dort befinden sogar als schönstes Wintersportgebiet der Alpen. Ob dies stimmt, muss jeder Urlauber selbst herausfinden. Natürlich ist der Besuch auch im Sommer lohnenswert, wenn der Berg mit seinen Gletschern zum Wandern und Klettern lockt.

 

 


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