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Schweiz und die Welt der Berge der Weisshorn

 


Das Weißhorn Massiv gehört mit seinen 4505 Metern zu den höchsten Erhebungen der Schweiz.
Die anliegende Stadt an diesem Massiv ist Arosa. Eine Stadt, die von sich selber sagt, sie würde süchtig machen. In dem Nachbartal befindet sich das ebenso bekannt Davos. Bedingt durch diese atemberaubenden Riesen taucht man speziell in der Winterzeit in eine komplett andere Welt ein.

 

Der Tourismus ist hier zwar bestimmender Wirtschaftsfaktor, trotzdem hat man hier nie das Gefühl, das die Orte dekadent überlaufen seien. Für eine gediegene Atmosphäre wird immer gesorgt. Egal ob man in einem großen Hotel oder in einer kleinen Pension übernachtet.

 

 


Im Gebiet um das Weißhornmassiv ist vielerlei Aktivität möglich, wobei ein Schwerpunkt natürlich der Wintersport darstellt. Das Netz an ausgebauten Winterwanderwegen ist ausgesprochen groß. Man nennt diesen Landstrich übrigens das Bündener Land.


Als Wintersport kann man hier Alpines Abfahrski, Skilanglauf und Rodeln. Die Wegbeschreibungen sind erstklassig, es gibt für den Skineuling auch gute Skischulen. Besonders das Langlaufen lohnt, hinter jeder Biegung wartet ein neuer Ausblick auf einen.


Die Wintersaison dauert von Dezember bis in den April. Viele finden gerade Ostern im Schnee ansprechend.
Arosa selbst, als sozusagen die Talstation, liegt bereits auf 1800 Metern über dem Meeresspiegel. Wenn irgendein Ort als schneesicher bezeichnet werden kann, dann dieser Ort hier.


Wenn man sich für einen Urlaub hier entscheidet, dann sollte man recht frühzeitig buchen. Die Unterkünfte hier sind speziell in den Ferienzeiten genauso wie im benachbarten Davos schon manchmal 1 Jahr vorher gebucht. Hat man seine Unterkunft gefunden, so kann man sich im per Internet die Arosa Karte besorgen, die eine Reihe von Vergünstigungen enthält. So kann man im Sommer die Lifts umsonst benutzen. Für Tagesgäste kostet diese Karte 8 Franken, für Übernachtungsgäste ist sie gratis.


Das ist übrigens eine Besonderheit des Schweiz, sie gehört nicht zur EU, die Wirte hier akzeptieren allerdings manchmal dennoch den Euro. Aber tauschen muss man trotzdem. Wie seit alters her hat die Schweiz ein Insellage.


Zur Anreise kann man per Flugzeug über Zürich oder aber, eine besondere Empfehlung, mit dem Zug kommen. Die Schweiz hat sehr unterschiedliche klimatische Verhältnisse, die man im Zug sehr schön miterlebt. Der Arosa Express bringt einen gemächlich zum Ziel. Man kann diese Bahn auch als Panoramafahrt bezeichnen. Der Zugweg von Chur nach Arosa beträgt knapp 30 Kilometer, der Zug überwindet dabei 1000 Meter. Das zeigt etwas, dass die sonst gemäßigt Schweiz hier zu Extremen neigt.

 

 


Neben der gesunden Luft und der Anregung zur körperlichen Aktion bietet die Schweiz auch gastronomisch einiges. Die Schweizer Küche ist extravagant. Viele Gerichte kennt man außerhalb der Schweiz nicht. Viele basieren auch auf dem Schweizer Käse. Die kargen Böden des Voralpenlandes lassen oft nur Viehwirtschaft zu. Diese dort hergestellten Güter werden in den Lokalen von Arosa veredelt und Ihnen hier serviert.


Neben den Restaurants bieten sich am Abend Discos, Bars und auch Nachtclubs an. Arosa hat aber auch ein schönes Kino und zur Saison auch Theater. Man spricht hier übrigens Deutsch, allerdings das Schwitzerdetsch. Für ungeübte Ohren ist das wie eine Fremdsprache. Der Schweizer an sich ist aber durchaus sprachbegabt, kann Hochdeutsch, Italienisch und Französisch. Er ist damit eigentlich ein perfekter Europäer.


Perfekte Gastgeber sind sie sowieso. Nicht nur zur Winterszeit, nein auch im Sommer. Nach der Wintersaison kann man in dieser Gegend Alpines Klettern üben, Bergsteigen mit Führer oder aber in einem der naheliegenden Seen baden. Wobei die auch im Sommer kalt sind.
Diese Gegend ist schon etwas für agile und sportbegeisterte Zeitgenossen.

 

 


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