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Neuenburger See in der Schweiz
Der Neuenburgersee liegt, auf einer Seehöhe von 429 m, im Nord-Westen der Schweiz und ist der größte Binnensee des Landes. Mit einer maximalen Länge von 38,3 km, einer maximalen Breite von 8,2 km, einer maximalen Tiefe von 152 m hat der Neuburgersee eine Fläche von 217,9 km² und ein Wasservolumen von rund 14 km³. - Der Neuenburgersee tangiert vier Schweizer Kantone: Neuenburg, Freiburg, Waadt und Bern und wird gerne – und mit absoluter Berechtigung! – als ein „wahres Kleinod im Garten Eden“ bezeichnet.
Der Neuenburgersee hat vier Haupt-Zuflüsse: La Thielle, La Mentue, L´Areuse und Canal de la Broye. Aus südlicher Richtung fließen die Gebirgsflüsse La Thielle und der La Mentue in den Neuenburgersee. Die L´Areuse entspringt in Frankreich, fließt durch das wunderschöne "Val de Traver“ und mündet zwischen Colombier und Cortaillod in den Neuenburgersee. Der Canal de la Broye fließt durch den Murtensee und mündet im Nord-Osten in den Neuenburgersee. Durch den Zihlkanal ist der Neuenburgersee mit dem Bieler See verbunden.
Die namensgebende Stadt Neuenburg, sowie Yverdon-les-Bains und Estavayer-le-Lac sind die bekanntesten und schönsten Orte am Neuenburgersee.
Die Stadt Neuenburg liegt am Nordufer des Neuenburgersees. Die überwiegend aus gelbem Sandstein gebaute Stadt „schmiegt“ sich harmonisch in die Ausläufer der Jura Hügel ein. Das Schloss und die Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert prägen das Stadtbild von Neuenburg. Der mittelalterliche Stadtkern mit vielen, verträumten Gassen verleiht der City französischen Charme und lädt zum Flanieren ein. Zahlreiche Cáfes und Restaurants laden ein zu gemütlicher Einkehr.
Neuenburg ist auch eine interessante und vielseitige Museen-Stadt. Beispielsweise steht hier das vom Tessiner Stararchitekten Mario Botta gebaute „Dürrenmat-Zentrum.“ Der Schweizer Autor und Dramatiker lebte in Neuenburg. Oder das Kunstgeschichte-Museum, dass die berühmten „Jacquet-Droz-Automaten“ aus dem 18. Jahrhundert beherbergt. Sehenswert auch der archäologische Park „Laténium,“ der eine wissenschaftliche wie spielerische Zeitreise von der Urgeschichte bis zur Gegenwart darstellt. Erwähnenswert auch das „Observatorium“ dass auf Sekundenbruchteile genau die offizielle Schweizer Zeit angibt.
Die Kleinstadt Yverdon-les-Bains, liegt am südlichen Ende des Neuenburgersees und ist der wichtigste Badekurort der Westschweiz. Einbebettet zwischen dem Jura, den Hügeln des Broye und dem Neuenburgersee ist die Umgebung von Yverdon-les-Bains in den Sommermonaten ein Wassersport- und Naturparadies.
Yverdon-les-Bains hat eine lange Tradition als Thermalkurort und als Zentrum der Heilkunst. Verantwortlich dafür sind ihre Schwefel- und Magnesiumhaltigen Quellen. Die Badeanlagen des Thermalbades wurden grundlegend erneuert und bieten allen nur denkbaren Komfort. Ein Vier-Sterne-Hotel wurde eingegliedert.
Am Südufer des Sees bietet das weite Naturschutzgebiet der „Grande Caricaie“ rund 1.000 Pflanzen- und 10.000 Tierarten Unterschlupf und Entfaltungsmöglichkeiten. Im Naturschutzzentrum „Champ-Pittet“ – in unmittelbarer Nähe Yverdons – kann der Naturreichtum des sumpfigen Seeufers entdeckt werden. Ein Vogelbeobachtungszentrum, sowie Wege durch Moor-, Wald- und Prärielandschaften ermöglichen ein grandioses
Naturerlebnis.
Auch als Kulturstadt hat Yverdon einiges zu bieten. Mit dem „Haus von Anderswo“ beherbergt sie das erste Science-Fiction-Museum. – Die Altstadt wird dominiert vom savoyischen Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Darin befindet sich eine Ausstellung, die die Geschichte der Stadt und der Region dokumentiert. Auch ein Modemuseum befindet sich im Schloss. – Der bekannte Schweizer Pädagoge, Johann Heinrich Pestalozzi, leitete von 1805 bis 1825 ein Erziehungsinstitut für mittellose Kinder. Dieses Institut befand sich auch im savoyischen Schloss, bzw. im ebenfalls sehenswerten Rathaus.
Am Südostufer des Neuenburgersees liegt die Kleinstadt Estavayer-le-Lac. Die Geschichte der Stadt geht zurück bis in prähistorischer Zeit. Im Pfahlbauerndorf Gleterens und im römischen Museum zeugt vieles von der abwechslungsreichen Geschichte dieser zauberhaften Stadt. Das savoyische Schloss aus dem 12. Jahrhundert, die gotische Stiftskirche, zahlreiche mittelalterliche Gebäude, die alte Stadtmauer und die gepflasterten Straßen vermitteln den Eindruck einer intakten, historischen Altstadt. Rustikale Gastwirtschaften, Kneipen und Cáfes bieten Spezialitäten aus der Region an.
Mit seinen Yachthafen, zwei Badestränden, zwei Camping- und Caravanningplätzen, ist Estavayer auch ein Wassersportgebiet der besonderen Art. Egal ob Sie Segeln, Surfen, oder mit dem Pedalo fahren wollen, alles ist möglich. Eine Attraktion ist der Wasserskilift: hier kann die ganze Familie, auch Kinder (wenn sie schwimmen können) Wasserskifahren. – Die ländliche Umgebung, eine sanfte Hügellandschaft bietet sich an für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren.
Für kultur- und naturinteressierte Urlauber, die sich gerne auch einmal sportlich betätigen wollen, die aber auch ein gutes Essen, einen guten Tropfen lieben, oder auch eine Schifffahrt auf dem Neuenburgersee machen wollen, ist der Neuenburgersee und die ganze Region eigentlich eine "erste Adresse!"
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