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Der Säntispark St. Gallen - Eine Oase der Erholung
Der Säntispark in St. Gallen ist als ein Teil der Migros, an ein Einkaufs- und Erlebniscenter angegliedert. Gelegen an der Autobahnausfahrt St. Gallen Winkeln, ist der Säntispark mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Nur wenige gut ausgeschilderte Abzweigungen sind zu absolvieren, bis man an die großzügig angelegten gratis Parkplätze oder die kostenpflichtige Tiefgarage gelangt.
Von der Tiefgarage aus hat der Besucher direkten Zugang zu den zahlreichen Einkaufsläden, welche sich sternförmig aus dem mittig angeordneten Hauptaufgang aus der Garage ergeben. Angesiedelt sind hier: der Migros Lebensmittel Discount, der Mirgros Do It Heimwerker Markt mit integrierter Gartenabteilung, ein Sportgeschäft, ein Selbstbedienungsrestaurant, ein Zeitungskiosk, Schuhgeschäfte, eine Drogerie, die Migroseigene Bäckerei, die Migroshausbank sowie ein Squashcenter und ein Fitnessstudio.
Der eigentliche Hauptteil, welcher als Säntispark den Namen trägt, ist jedoch der über einen überdachten Fußweg erreichbare Bade- und Wellnessbereich. Das bereits von weitem sichtbare dampfende Solebecken ist hinter einer Bastballustrade verborgen, lässt aber die Vorfreude steigen.
Bereits im Eingangs- und Kassenbereich bekommt der Entspannung Suchende einen ersten Vorgeschmack durch große Scheiben, hinter welchen man die Badegäste bereits beobachten kann, wie sie sich im warmen Wasser tollen.
Auch der gleich hinter der Kasse beginnende Umkleidebereich ist großzügig gehalten, um selbst in Stoßzeiten jedem Gast eine freie Kabine bieten zu können.
Je nach dem was der Badegast bevorzugt, schlägt er nun seine Richtung ein. Nach rechts gelangt er in den von außen bereits gesehenen Solebadbereich mit salzhaltigem Thermalwasser, nach links gelangt er in den “Spaßbadbereich” mit Wellenbad, Außenbecken und Saunabereich. Zu beiden Seiten hin gibt es Duschen und WC -Anlagen.
Der Solebadbereich ist als Ruhebereich ausgelegt und zur Entspannung eher geeignet. Hier wird im Außenbecken auch mehrmals täglich Wassergymnastik angeboten. Die Liegen sind rund um das Becken aufgestellt, von welchen aus man den Fitnessstudiobereich im ersten Obergeschoss betrachten kann, und ganz gemütlich den auf Stepper & Co trainierenden Gästen zusehen kann.
Der Bereich zur Linken der Umkleidekabinen ist auch vom Solebad aus durch einen unterirdischen Gang zu erreichen und bietet den kleinen Badegästen einige Möglichkeiten, sich mit Papa eine Wasserschlacht zu liefern und / oder die Wasserrutsche per hinaufgetragenen Rutschring hinunter zu sausen. Sobald aber die Hupe ertönt, sollte man sich ins Wellenbad begeben, da ab diesem Signal die vom Bademeister beaufsichtigen Wellen starten. Hier durchgeschaukelt sucht so manch einer eine Pause in der im Eintrittspreis enthaltenen Sauna.
In diesem wunderschön gestalteten, ausschließlich textilfrei zu benutzenden Bereich findet nicht nur der Saunaliebhaber und Kenner was das Herz begehrt. Zwischen einem Kachelofen sind Liegen zur Entspannung zu benutzen. Die Vielfalt welche hier inklusive ist, erstaunt jedes Mal, da man immer neue Ecken und Winkel entdeckt, in denen liebevoll gestaltete Rückzugsmöglichkeiten zu finden sind. Die verschieden heißen Saunen laden auch hier jeden unterschiedlich Schwitzenden ein, sich dem Schweiß zu ergeben. Die Aufgusszeremonie wird hier zelebriert, und der Schweizer gibt sich hier sehr aufgeschlossen neuen Gästen gegenüber. Fast immer schallt einem ein “Grüezi” entgegen, wenn man die Tür zur Sauna öffnet.
Das Tauchbecken ist auch hier in einem Innen- und Außenbereich gehalten, und von beiden Seiten her zu erreichen. Im Winter gibt es hier auch die Möglichkeit, sich direkt aus der Sauna heraus mit Schnee ein- und abzureiben.
Was äußerst angenehm, und deswegen absolut erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass es in der gesamten Anlage kein einziges Verbotsschild gibt. Wenn irgendwo ein Hinweis erforderlich war, so ist der Seehund - welcher als Symbol des Bades gilt - abgebildet und spricht groß und klein an was er hier tut oder nicht tut. Anstatt zu schreiben “Springen verboten” sagt der Seehund: “Hier springe ich nicht hinein”.
Im Badebereich ist ebenfalls ein Selbstbedienungsrestaurant zu finden, in dem man bar bezahlen muss. Somit ist man leider gezwungen, sein Portemonnaie mitzuführen.
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