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Der Jurabogen in der Schweiz

 


Im Jurabogen können besonders geographisch interessierte Besucher drei ganz unterschiedlich gestaltete Gebiete sehen. Falten-, Tafel-, und Plateaujura sind zu unterschiedlichen Zeiten entstanden und werden deshalb in mehrere verschiedene Kategorien unterteilt.

Unterteilung des Juras.
Der Faltenjura ist der größte Teil des Jura-Gebirges und reicht von der Nord- und Nordwestschweiz (Kantone Aargau, Solothurn, Baselland, Bern, Jura) bis zum Neuenburger Jura und dem Waadtländer Jura. Der Faltenjura teilt sich in den in den Kettenjura und den Jura der Freiberge.

 

 

 

Das Typische des Kettenjuras sind viele parallel verlaufende Ketten. Die Ketten sind durch die Verfaltung der einzelnen Abschnitte über die Anhydrit-Salz-Gesteine der Trias (Fernschub) entstanden. Die durchschnittliche Höhe im Faltenjura liegt bei 1.100 m, im Gebiet bei Yverdon-les-Bains sind die mächtigsten Gipfel zu finden, die in eine Höhe bis 1.700 m ragen.


Der Plateaujura wird auch der Jura der Freiberge genannt und bildet die zweite Form des Kettenjuras. Ursprünglich hat diese Landschaft wie der Faltenjura ausgesehen, die Erosion hat sie aber viel stärker abgeflacht. Dadurch sind die leicht gewellten Hochebenen charakteristisch für das Gebiet des Plateaujuras.

 

 

 

Entstehung des Juras.

In der letzten Phase der Alpenbildung haben sich vor 10-12 Millionen Jahren die Falten des Juras durch einen kräftigen Schub gebildet, der von den Alpen ausging. Keine Faltung erfuhr das kristalline Grundgebirge. Zwischen der Gleitschicht aus dem verfalteten- und den und den unveralteten Gesteinsschichten liegen die Steinsalz- und Anhydritschichten aus der Triaszeit.

 

 

 

Die Gewässer im Jura.

Weil das Regenwasser nicht überall oberirdisch abfließt, ist das Gewässernetz weniger dicht und nicht so verzweigt, wie in allen anderen Mittelgebirgen. Viele niederschlagsarme Klimaperioden führten dazu, dass es im Jura sogar eine Menge an Trocken- Tälern gibt.

 

 

 

Vegetation und Klima.

Im Sommer fällt bei zahlreichen Gewittern die Hauptniederschlagsmenge. In den Schweizer Kantonen Neuenburg und Waadt sammelt sich im Winter die Kaltluft an und bringt sehr niedrige Temperaturen. Große Waldflächen mit typischen Nadelbäumen wie Kiefern, Fichten und Tannen prägen das Gebiet.

 

 

 

Die Freiberge.

Weil die Landschaft hier oft flach und weit ist, bieten sich die Freiberge gut zum Wandern an. Sie sind ein Paradies für Pferde. Durch die Freiberge führen auch viele Velowege, aber keiner führt an den Pferden vorbei. Zu dem freiheitsliebenden Charakter der Jurassen passt eben gut diese stolze, halbwilde Rasse der Freiberger Pferde.

 

 

 

 

Watch Valley.

Im Watch Valley vermittelt das reiche Kulturgut vielfältige Eindrücke. Schon der Name sagt, dass es sich hierbei um die Uhrmacherstrasse handelt, die mit einzigartigen Museen bestückt ist. Sie erstreckt sich fast 200 km, von Genf nach Basel. Die legendäre lProduktionsstätte von Schweizer Uhren möchte sich mit der Thematik Uhrmacherei von anderen Schweizer Regionen unterscheiden, und ist eine neue touristische Destination.

 

 

 

Seit dem 15. Jahrhundert galt Genf als Wiege der Uhrmacherei, heute ist die Uhrenindustrie überwiegend im Jurabogen implantiert. Seit dieser Zeit haben die Tradition, Disziplin und das Know-how der uhrmachenden Bauern die Reputation der Schweizer Uhren weit über die Grenzen hinaus gefestigt. Watch Valley und das Thema Uhren als Leitfaden sind als innovatives regionales Gebiet in der Schweiz ,mit einer fundierten und klar definierten Identität weltweit
bekannt.

 

 

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